No.11
Einen wunderschönen Guten Abend, aus dem bitterkalten Leipzig. Für diejenigen unter euch, welche nicht wissen wo Leipzig liegt, hier noch mal eine kleine geo-historische Einführung. Nun vielleicht passt die Bezeichnung Einlauf besser, schließlich solltet ihr nicht zu viel erwarten. Aber um bei den Wurzeln anzufangen: Vor langer, langer Zeit, als es auf diesem Fleckchen Erden noch keine Wurzeln gab, ja noch nicht einmal Erde kam es zustande, dass von irgendwo her “ und irgendwo kann heutzutage so ziemlich genau bestimmt werde (laut Recherche ist dies der Name einer deutschen Ortschaft) “ ein Lichtchen “ verdammte Sprücheklopferei“ Nein, ein Flämmchen wohl eher daherkam. Das war der Mephisto höchstpersönlich. Wie? Mephisto ist kein Begriff? na ja, im Volksmund ist er auch mit Beelzebub bekannt. Um das mal bildlich zu verdeutlichen. In Baden-Württemberg (das ist links neben Außerdeutschland und südlich vom hesslichen Koch) da gibt es grade einen Machtwechsel und je nachdem, wer von den beiden Bewerbern den Ministerpräsidenten beerbt (Annette "the swan" Schavan oder Dr. Oettinger) wird wohl neuer Ministerpräsident. Mal abgesehen von dem übllichen Gemeuchel, wird wohl der jeweilige Verlierer prägnant den Spruch sich zu eigen machen können: "Das ist ja den Teufel mit dem Beelzebub austreiben." Wer jetzt noch wissen will, wie die gefürchtetste Märchenfigur Deutschlands (Nein, das ist nicht Dieter Bohlen) aussieht, der brauch sich nur das Bild eines Geisbockes aus dem Internet ziehen und ein leicht transparentes Portraitphoto der bekanntesten Quotenostdeutschen im Bundestag darüber legen. Mal abgesehen von der Frisur dürfte das so ziemlich genau hinkommen... nach der Sixt-Werbung, hat der Teufel nämlich seinen Friseur ge"feuert"(hoho - Schenkelklopfer) und sich einen neuen geholt. Aus gut informierten Kreisen hört man aber, dass derselbe auch nicht sonderliche Qualitäten aufweist. Mal abgesehen von einer Ganzkörperenthaarung, schlug dieser nämlich einen Wilhelminischen Oberlippenbart vor und wer den Teufel kennt, weiß, dass in Kombination mit seiner schwulstigen Oberlippe nichts schlimmer ist als ein solcher Gesichtsschmuck. Mal abgesehen von der Tatsache, dass der liebe Dr. Mengele es liebte während seiner Kztrationsphasen an seinem Bärtchen zu kauen und die Haare runterzuschlucken, welches zu einem lebensgefährlichen Haarknäuel (ja das mit dem Kzen spielen - ok, der Witz ist orlowskimäßig ausgelutscht) in der Darmgegend führte und ihn wohl dahingerafft hätte, wäre ihm nicht auf halber Strecke Richtung Heimat eingefallen, dass a) Deutschland nicht am Atlantik liegt und b) er gar nicht schwimmen konnte. Die Gefahr, dass der Teufel ein ähnliches Leiden davontragen hätte können ist nun gar nicht mal so abwegig. Seit nämlich mit einem Schlag (das war so um 1945 rum) eine ganze Brigade Neuankömmlinge den Laden da unten übernommen haben, ist der Teufel nichts weiter als eine Repräsentativfigur, welche ab und an mal seine Hufen schwingt und die Liberalisierung des Himmels fordert: "die Pforte muss weg". Dass man da Mal aus Langeweile an seinem Bärtchen kaut ist nun wirklich nichts Außergewöhnliches. Und seien wir ehrlich, diese ganzen Kommunisten, die sich da unten versammelt haben, die haben es auch nicht richtig gebacken gekriegt. Als dass sie einfach alle auf einmal nach unten gingen ham se sich einer nach dem anderen mit Volks- und rosa Pomps in die Unterwelt abgeseilt. Oh mein Gott, wie die nerven konnten: "Alle Menschen sind gleich", "Proletarier aller Länder vereinigt euch" usw. Da war das nun wirklich nur eine Frage der Zeit, bis selbst der Teufel es nicht mehr aushielt und "Honecker sie sind raus" brüllte. Aber mal abgesehen von der Tatsache, dass es damals einige Missverständnisse gab (Von wegen der zweite Weltkrieg wäre die größte deutsche Niederlage - ein Scheiß, ich mein, es war zwar blöd, dass wir dafür nen Weltkrieg gebraucht haben, aber dass seit 45 niemand mehr daran denkt Österreich an Deutschland anzugliedern ... Ich sag's euch: noch ein Weltkrieg und dann sind wir auch Bayern los!) sollte ich wieder zu meinem eigentlichen Thema zurückkommen. Der Genese der Weltmetropole Leipzig: Also, nachdem der Teufel damals gelandet war, hat er sich gedacht "oh schönes Fleckchen Erde verweile doch", hat so ne bescheuerte Cocktailbar aufgemacht, die "Auerbachs Keller" genannt und ein paar "bloody mary" in sich gegossen. Ab und an ist mal so ein Spießer mit Flügeln vorbeigekommen, aber letztlich war der Schuppen nach drei Monaten pleite, weil Gott sich geweigert hat den Menschen zu erfinden. Das muss man sich vorstellen wie bei BMW, die erfinden das Erdgasauto, loben sich selbst bis in den Himmel (gut beim Teufel war's die Hölle) und stampfen nach ein paar Wochen ihr grandioses Konzept wieder ein, weil sie vergessen haben, dass man in Deutschland zum dem Zeitpunkt nirgends Erdgas tanken konnte. Jetzt, wo alle Welt mit den planetarischen Fürzen durch die Pampa brettert, machen sie individualistisch weiter, produzieren dass Wasserstoffauto, bis sie merken, dass man die Dinger nun mal nicht an Rhein und Ruhr auftanken kann. Naja, verübeln kann man es ihnen nicht. Der Standort schlägt sich nun mal - und das mit voller Kraft - auf's Gemüt - BAYRISCHE Motorenwerke sag ich da nur. Aber ich schweife ab. Nachdem der Teufel dass Ding loswerden musste, hat er's für'n Appel und en Ei an Maria verkauft. Die hat dann die Bude auf den Kopf gestellt, nen Edelpuff draus gemacht und Gott dazu gebracht - bei solchen zwei schlagkräftigen Argumenten, kein Wunder - nun endlich den Mensch auf die Welt zu werfen. Dass dabei so ein kleiner religiöser Spinner rausgekommen ist (Zum Glück war Samenraub damals noch ein Fremdwort) und der meinte die Welt verbessern müssen (berühmt für seine Sprüche "Schaut alle her, ich kann übers Wasser laufen" und "guck mal Mama, ich häng hier ganz ohne mich festzuhalten") war halt ein unangenehmer Nebeneffekt, aber der Laden war dann wirklich den ganzen Aufwand wert. Ich mein, das Moulin Rouge ist dagegen nur ein beschissenes Provinzlokal. Da flog die Kuh (ne, die ist nur bei dem Hindus heilig und wenn die einem trotzdem doof kommen, schießt man eben ein kurzes "Hindu kusch" über die Lippen und die fangen an am Rad zu drehen - wer mal in Tibet war (Buddhisten sind ja fast das gleiche), weiß, dass wenn einer von denen mal anfängt an seinen Gebetsrollen zu drehen, er mindestens ein paar Rosenkränze beschäftigt ist), da tanzte der BÄr, da steppte der Papst im Kettenhemd (Nun gut, dass kann der heute auch nicht mehr. Aber für sein Alter ist der noch recht fit. Ich mein: ständig in Bewegung und so...). Irgendwann ham se dann drumherum ne Stadt gebaut, die nach der großen sexuellen Auswahl benannt (Leib zig) und schwupps da war se. Ende aus.

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